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SONG DER WOCHE 46/2021

today14. November 2021 13 5

Hintergrund
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Michael Patrick Kelly – B.O.A.T.S.

Geschichten aus dem wahren Leben erzählt Michael Patrick Kelly auf seinem neuen Album „B.O.A.T.S.“ – mit melodiösem Pop und Dancebeats. Hitverdächtig.

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit verspricht Michael Patrick Kelly auf seinem neuen Album. Bei „B.O.A.T.S.“ hat jeder einzelne Großbuchstabe seine Bedeutung: „B.ased O.n A. T.rue S.tory“ erzählt Geschichten nach wahren Begebenheiten. Bewegende Lebensgeschichten von Menschen, die Michael Patrick Kelly in den letzten Jahren mehr oder weniger zufällig getroffen hat.
Olympische Geschichte

In Wien zum Beispiel lernte er Henry Wanyoike kennen. Der blinde Leichtathlet aus Kenia holte vor 21 Jahren bei den Paralympics in Sydney Gold über 5.000 Meter – obwohl sein sehender Begleitläufer schlapp machte. Für ihn sprang das Stadionpublikum ein, dass Wanyoike mit „Links!“- und „Rechts!“-Rufen sicher über die Ziellinie führte. Diese Geschichte inspirierte Kelly zum Song „Running Blind“.

Und in „Icon“ singt er von einer Begegnung im Rahmen eines Gefängniskonzerts. Dort lernte er einen Häftling kennen, der in seiner Zelle Ikonenbilder anfertigte. Manchmal ist Kelly aber auch selbst der Hauptdarsteller. „In Mother’s Day“ erinnert er sich an seine Kindheit: Ein halbes Jahr nach dem Tod seiner Mutter wollte er als Fünfjähriger Blumen auf ihr Grab legen. Besser als die auf Wiesen selbstgepflückten gefielen ihm aber die auf den Nachbargräbern. Also nahm er am Muttertag einfach die – entschuldigte sich aber viele Jahre später, als er zuletzt mit einem Pick-Up-Truck voller Blumensträuße zu diesem Friedhof im Baskenland fuhr – zur Rührung der Dorfbewohner.
Hit-Geschichten

Michael Patrick Kelly erzählt diese wahren Geschichten mit melodiösem Pop, Dancebeats, durchaus auch schon mal härteren Rockgitarren. Viele der lebensbejahenden Songs müssten Hits werden – so wie bislang „Beautiful Madness“ und „Throwback“ schon. Nicht schlecht für einen, der mal sechs Jahre ins Kloster ging, weil er mit dem Musikgeschäft nichts mehr zu tun haben wollte.

Geschrieben von: aebisland

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